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Market-Gardening im Feierabend-Garten

Market-Gardening im Feierabend-Garten

Unsere Chef-Gärtnerin Saskia Detz stellt ihr Anbau-Prinzip vor.

“Ich bewirtschafte den Garten nach dem Market Gardening Prinzip. Es handelt sich dabei um ressourcenschonenden, biointensiven Gemüseanbau auf kleiner Fläche. Es werden einheitliche Dauerbeete angelegt, bei mir 75cm breit. Auf diese Breite sind sämtliche Maschinen, Werkzeuge und Hilfsmittel wie Mulchfolien ausgelegt.”

Im Folgenden mal ein paar Eckpunkte des Market Gardening Prinzips:

  • Enge Bepflanzung: Die Beetabstände und auch die Pflanzabstände sind beim Market Gardening kleiner als beim konventionellen Gemüseanbau. Dadurch wird der Platz besser genutzt, kurze Wege führen zu effizienterem Arbeiten – und Beikräuter haben weniger Chance, sich zu entwickeln.
  • Bodenpflege: Die sorgfältige Bodenpflege ermöglicht gute und nachhaltige Erträge. Wichtige Bausteine der Bodenpflege sind z. B. Gründüngung und geplante Fruchtfolge sowie ein bewusster Aufbau des Bodens mit Kompost. Außerdem wird der Boden nur sehr schonend bearbeitet. Häufig verzichtet man auf tiefes Umgraben, sondern lockert den Boden nur sehr oberflächlich.
  • Erntesaison verlängern: Gemüse im Winter ernten? Mit ein paar Tricks ist das möglich, denn es gibt frostfeste Sorten, die sich hervorragend als Wintergemüse eignen. Und auch eine besonders frühe Ernte lässt sich erzielen, wenn man z. B. Hilfsmittel wie Gärtnervliese oder Folientunnel einsetzt. So lassen sich Erträge auf eine nachhaltige Weise steigern.
  • Biologische Unkrautbekämpfung: Mit verschiedenen Techniken lassen sich Beikräuter erfolgreich eindämmen, ohne Pestizide zu verwenden. Man versucht z. B. das Beikraut schon im kleinen Stadium zu entfernen, indem man junge Beikräuter abflämmt oder mit sogenannten „falschen Saatbeeten“ arbeitet. Auch das Mulchen ist eine Methode, um Beikräuter zu regulieren.
  • Verzicht auf große Maschinen: Im Market Gardening arbeitet man auf kleinen Flächen und vielfach mit Handgeräten. Traktoren kommen z. B. nicht zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass eine sehr enge Bepflanzung möglich und der Betrieb vergleichsweise kostengünstig ist.

Quelle: https://www.loewenzahn.at/magazin/market-gardening

“In der nachfolgenden Galerie seht ihr wie ich die Dauerbeete im Folientunnel angelegt habe. Alle sind 75cm breit, die Wege alle 55cm breit.

Ich habe nun Erbsen und Asiasalate gesetzt und Radieschen, Karotten, Ruccola, Mairüben und Ostergruß-Rettich ausgesät. Dies wird nun alle 2 Tage bewässert und kommende Woche sollten schon die ersten Samen keimen.”

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